Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte
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Konrad-Zuse-Museum ein 365stel von "Deutschland - Land der Ideen" PDF Drucken E-Mail
Auszeichnung für das Konrad-Zuse-Museum

Fotos: Martin Angelstein

Wieder einmal war das heute ein großer Tag für das erweiterte Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld: dessen Leiter Rigobert Guthmüller erhielt für das Museum als Teilnehmerin der bundesweiten Standort-Imagekampagne "Deutschland - Land der Ideen" eine gläserne Stehle - überreicht in Anwesenheit von etwa 70 Gästen vom Direktor der Deutschen Bank in Fulda, Dirk Schmitt. Mit dabei auch der Sohn des "Computer-Vaters" Prof. Konrad Zuse, Prof. Horst Zuse.

Das Konrad-Zuse-Museum hatte sich im Rahmen dieses bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbes "Land der Ideen" beworben und war von einer Jury als einer von 365 Orten ausgewählt worden. Jeder dieser Orte präsentiert sich im Jahr der Fußballmeisterschaft an einem Tag. Hünfeld war lange für den heutigen 3. Dezember vorgesehen. Äußerlich dokumentiert wird diese Auszeichnung durch eine Plakette sowie eine Urkunde des Schirmherren der Aktion, Bundespräsident Horst Köhler (die gab es im April) sowie heute eine gläserne Stele.

Museumsleiter Rigobert Guthmüller präsentiert die AuszeichnungHünfeld und das Museum verdanken die Auszeichnung zum "Ort der Ideen" dem genialen Computer-Erfinder Prof. Konrad Zuse.

Das Multitalent Zuse lebte von 1957 bis zu seinem Tod im Jahr 1995 in der Kleinstadt nahe Fulda. Bis zuletzt blieb Zuse ein kreativer Kopf, der künstlerisch und wissenschaftlich arbeitete. Das Wirken Zuses, dessen einmalige technologische und wissenschaftliche Leistungen erst sehr spät international anerkannt wurden, wird in seiner Wahlheimatstadt Hünfeld auf vielfältige Weise gewürdigt. Neben dem Konrad-Zuse-Museum gibt es mittlerweile eine Konrad-Zuse-Straße, eine Konrad-Zuse-Schule und das Konrad-Zuse-Hotel. Im Bürgerpark übergab Hessens Ministerpräsident Roland Koch anlässlich des Hessentages 2000 der Stadt ein Denkmal, das den genialen Erfinder so zeigt, wie er den Hünfeldern häufig begegnet ist, im Trenchcoat, in Gedanken versunken, als freundlicher älterer Herr. Seit wenigen Monaten dokumentiert Hünfeld dieses Zugehörigkeit auch in seinem Namen, denn die Ortsschilder tragen alle den Zusatz "Konrad-Zuse-Stadt".

Deutschland - Land der IdeenDas Museum verfügt über die wohl umfangreichste Sammlung früher Zuse-Computer, Gemälde und andere Dokumente aus dem schaffensreichen Leben des 1995 in Hünfeld verstorbenen Wissenschaftlers, Künstlers und Unternehmers. Darunter befindet sich auch der einzig funktionierende Nachbau des ersten Computers der Welt, von Zuses Z3, die durch Professor Raul Rojas und dem ältesten Sohn Zuses, Professor Dr. Horst Zuse rekonstruiert wurde.

Quelle: osthessennews.de - Vielen Dank für die freundliche Genehmigung!

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