Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte
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Öffnungszeiten

Dienstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Tel: 06652/919884 - Kirchstr. 4-6, 36088 Hünfeld
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Nachlese zum Museumstag 16.5.2010

Der Internationale Museumstag Im Konrad-Zuse-Museum war ein Erfolg.

„Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“. Eingeleitet wurde der Museumstag durch eine Gesangsgruppe.  Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Karl Sauerbier eröffnete die Kreisbeigeordnete Frau Dr. Friedericke Lang die Ausstellung. Der Stadtrat Alois Kalb sprach Grußworte für den Magistrat der Stadt Hünfeld. Beide Gremien Landkreis Fulda und Stadt Hünfeld sind Träger der Stiftung Stadt- und Kreisgeschichtliches Museum mit Konrad-Zuse-Museum.

Danach führte die stellv. Museumsleiterin Frau Diplommuseologin Ute Schneider die Gäste in das Thema ein. Die Ausstellung, die die  Flucht und Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg zeigt, konnte von der Gedenkstätte Trutzhain ausgeliehen werden. Sie trägt den Titel „Im Fremden ungewollt zuhaus“. Sie erinnert mit beeindruckenden historischen Bildern die Not der Menschen in dieser Zeit und erzählt die Geschichte Flucht und Vertreibung in einer Zeitspanne von einem Jahrhundert. Dabei wurde auch deutlich, dass das menschliche Miteinander von Neuankömmlingen in ihrer neuen Heimat Hessen und der aufnehmenden Bevölkerung nicht immer harmonisch ablief.

Nach einem weiteren Gesangstück und einem Gedicht über die verlorene Heimat der Russlanddeutschen und ihr Wille, sich in der neuen Heimat zu hause zu fühlen wurde der offizielle Teil der Veranstaltung mit den Dankesworten an alle  Helfer und Akteure, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben beendet. Die musikalische Umrahmung gestalteten: Anna Neubauer, Jana Tegel und Elena Töws. Anschließend wurden interessierte Besucher in ein sogenanntes Erzähl-Cafe eingeladen um sich über das Gesehene auszutauschen. Das Erzähl-Cafe gehört zu einem neuen Projekt des Museums. Dabei sollen sich Menschen, die etwas zu erzählen haben die Möglichkeit bekommen, ihr Wissen als Zeitzeuge weiter zu geben. Die gewonnenen Informationen werden vom Museum (Frau Ute Schneider) gesammelt, aufbereitet und später in einer "Sammlung erzählter Geschichten" präsentiert. Bei  dieser Aktion fand ein reger Gesprächsaustausch statt. Dabei war es vordergründig, interessierte Menschen für eine freiwillige spätere Beteiligung zu gewinnen.  Die Ausstellung ist noch bis zum 13.06.2010 im Empfangsraum des Museums zu sehen.