Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte
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Öffnungszeiten

Dienstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Tel: 06652/919884 - Kirchstr. 4-6, 36088 Hünfeld
Internationaler Museumstag am 12.05.2013
Donnerstag, 2. Mai 2013

Am Sonntag, den 12. Mai 2013, feiern die Museen den 36. Internationalen Museumstag.

Der Internationale Museumstag 2013 wurde von ICOM unter dem Motto "Museums (Memory + Creativity = Social Change)" ausgerufen. Der deutsche Titel steht nun fest und lautet "Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen machen mit!"

Alle Museen in Hessen sind aufgerufen, sich an diesem gemeinsamen Aktionstag wieder mit einem spannenden Angebot für die Besucher zu beteiligen.

Das Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an dieser Aktion.

Aus diesem Anlass und des Brüder-Grimm Jahres der Stadt Hünfeld präsentiert das Museum eine Ausstellung mit märchenhaften Sehenswürdigkeiten aus Hünfeld und dem Fundus des Museums.

Was gibt es besseres  als Märchen, um das Thema des Museumstages anschaulich zu machen? Märchen haben ihre Wurzel in „Zeiten, die einmal waren“ und sind heute immer noch  aktuell und geliebt.

Die Ausstellung wird am 12.05.2013 um 14.00 Uhr eröffnet und wird für 4 Wochen im Museum zu sehen sein. An diesm Tag ist der Eintritt kostenfrei.

Besondere Aktion für Kinder: Schminken zu Märchenthemen

 

 
Sonderaktion
Donnerstag, 4. April 2013

"So rechnen Zuse-Computer - und die heutigen auch."

Prof. Dr. Timm Grams (www.mathehilft.de) bietet im Konrad-Zuse-Museum Hünfeld immer wieder Sonderveranstaltungen an. Regionale Schulen können mit ihm Projekte vereinbaren, die anschaulich an historischen Geräten Konrad Zuses im Museum durchgeführt werden können. Kontakt kann mit ihm persönlich über die o.a. Web-Adresse hergestellt werden.

 

 
Jahrestag Todesmärsche
Montag, 25. März 2013

Todesmärsche als letztes

großes Naziverbrechen

 

Das Konrad-Zuse-Museum Hünfeld mit Stadt- und Kreisgeschichte erinnert mit einer Ausstellung an den Jahrestag des Todesmarsches von Frankfurt nach Buchenwald

„Spurensuche – Die Todesmärsche in den Unterlagen des Internationen Suchdienstes“ 

Die Todesmärsche von KZ-Häftlingen in den letzten Kriegswochen gelten als das letzte große Verbrechen der NS-Diktatur während des Zweiten Weltkrieges. Zynisch als „Evakuierung“ bezeichnet, trieben die NS-Schergen tausende von Lagerhäftlingen quer durch Deutschland in Vernichtungslager. Viele tausend KZ-Häftlinge verloren dabei ihr Leben.

 

Zum 68. Jahrestag des Todesmarsches der KZ-Häftlinge der Frankfurter Adler-Werke über Hanau, Fulda und Hünfeld nach Buchenwald will das Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld auf dieses große Verbrechen aufmerksam machen. Am Karfreitag vor 68 Jahren kamen Insassen des KZ´s, die in den Frankfurter Adler-Werken zur Zwangsarbeit verpflichtet worden waren, nach viertägigem Marsch in Hünfeld an und wurden hier in Bahnwaggons verladen, um mit ihnen nach Buchenwald zu fahren. Von den rund 300 Häftlingen, die aus dem KZ Katzenbach getrieben wurden, überlebten das Grauen nur 40. Viele waren unterwegs durch ihre Bewacher kaltblütig ermordet worden, weil sie, geschwächt nach langer Lagerzeit, die unmenschlichen Strapazen nicht durchstanden. Auch in Hünfeld, so Zeitzeugenberichte, war noch ein KZ-Häftling erschossen worden.

 

Die Ausstellung zeigt auf der Grundlage neu gehobener Dokumente einen Überblick über dieses Verbrechen und lässt Opfer anhand ihrer Biografien zu Wort kommen. im Anschluss an die zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr stattfindende Performance zu diesem Thema in der Bahnhofstraße, zeigt das Museum die Ausstellung beginnend am Karfreitag, dem 29. März 2013 (von 13.00 - 15.00 Uhr),  und ist dort für weitere vier Wochen zu sehen.

Die Wanderausstellung wurde bereitsgestellt von: 

International Tracing Service (ITS), Große Allee 5-9, 34454 Bad Arolsen

http://www.its-arolsen.org/

 

 

 

 
Keltenfest 2012
Montag, 10. September 2012

Frühkeltische Holzhäuser im „Keltenhof  Mackenzell“ in Aktion:

 

Viele begeisterte Besucher erlebten eine Zeitreise

zum internationalen Tag des offenen Denkmals 2012

 

Am Sonntag, dem 9. September, war es wieder soweit. Zum Internationalen Denkmalstag hatte wieder einmal das Team des Konrad-Zuse-Museums zum „Keltenhof in Hünfeld-Mackenzell“ eingeladen. Zwischen 11.00 und 16.00 Uhr konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Zeitreise in das 8. vorchristliche Jahrhundert erleben. Das dörfliche Leben vor 2700 Jahren, in der frühen Eisenzeit, spielte sich auf dem Gelände und in den zwei historischen Hausrekonstruktionen ab, die nach archäologischen Grabungsbefunden vor einigen Jahren erstellt wurden.

Bei Mitmachwerkstätten, wie Getreidereiben, töpfern nach Keramikfunden, Kupferschmuck herstellen und uraltes Brettchenweben, wurde vorgeschichtliches Leben und Arbeiten (fast) wieder lebendig und anschaulich demonstriert.

Frau Bernadette Wrana, die im Sommer im Keltenhof einen erfolgreichen Ferienkurs leitete, die Hünfelder Zeitung berichtete darüber, baute wieder ein uraltes Mackenzeller Vorratsgefäß auf und erläuterte  den Besuchern keltischer Keramiktechniken.

Johannes Schmidt stellte vorgeschichtliche Holztechniken und Werkzeuge vor, zumal „Holz“ das diesjährige Rahmenthema des Denkmalstages war.

Auch der keltische Händler Karl Heinrich Ziegler aus Fulda hat wieder seine neusten Waren angeboten und den Besuchern erläutert.

Für das leibliche Wohl sorgte Andreas Heid aus Hünfeld mit seiner interessanten „Kochmaschine“. Er hat wieder einen „Ritschert“, den legendären keltischen Eintopf gezaubert und dazu „Keltenkringel“ als Gebäck angeboten.

Bei stündlichen Führungen im Wechsel wurden zur vollen Stunde die Rekonstruktion der beiden vorgeschichtlichen Haustypen und jeweils zur halben Stunde die Forschungsgrabungen und ihre Ergebnisse in Mackenzell erläutert.

Zusätzlich stellte Jürgen Schneider, Entdecker des Grabhügels von Burghaun, um 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr die aktuellen Grabungsfunde und die Befunde des bronzezeitlichen Grabhügels vor 3500 Jahren, die in den letzten Wochen gefunden wurden, in einem der beiden frühkeltischen Häuser vor.

Alle Führungen und Aktionen waren kostenfrei.

   

   

   

 
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