Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte
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Öffnungszeiten

Dienstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Öffnungszeiten Bahnmuseum

Sonntag 15.00 - 17.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

  

Tel: 06652/919884 - Kirchstr. 4-6, 36088 Hünfeld

 

 

 

2 Veranstaltungen an einem Tag
Mittwoch, 3. September 2014

Tag des offenen Denkmals 

7. Archäologischer Aktionstag im Keltenhof Mackenzell am 14.09.2014, Beginn 11.00 Uhr

Anlässlich zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals wird zentral das Thema "Farbe im Denkmal" favorisiert. Im Keltenhof wurde im Frühsommer eine Pflanzanlage angelegt, worauf ein Teil der Nutzpflanzen der hallstättischen Bewohner wachsen. Es sind dort überwiegend Pflanzen zu finden, die zum färben von Wolle genutzt werden. Eine Gruppe von Hobby-Kelten zeigen neben dem Färben auch andere handwerkliche Bräuche wie z.B.Getreidemahlen mit gefundenen Steinen. An verschiedenen Ständen  wird die Schmuck- und Lederverarbeitung präsentiert. Die Ausstellungsstücke können käuflich erworben werden. In regelmäßigen Abständen werden Führungen und Filmvorträge angeboten. Die Veranstaltung endet um 16.00 Uhr.

 

1. Hessischer Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation

am 14.09.2014, Beginn 14.00 Uhr

Im Haupthaus des Museums am Kirchplatz findet eine Veranstaltung zu dem o.g. Thema statt. Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Deportierte aus Hünfeld und Umgebung gestalten diesen Tag. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung in des Thema wird eine Ausstellung eröffnet, die die Parallelen in der Geschichte der Heimatvertriebenen aus Neustadt a.d.T. und Friedland sowie den Spätaussiedlern aufzeigt. Das Begleitbuch zur Ausstellung "Heimkehr" wird vorgestellt. Ein musikalischer Beitrag zeigt die Vielfalt der Kulturen.

 

 


 

 

 
Internationaler Museumstag 2014
Dienstag, 27. Mai 2014

Sonderausstellung

 „Archäologische Funde und Artefakte aus dem Hess. Kegelspiel und von der Milseburg“.

Diese Sonderausstellung zeigt neben vielen Funden aus dem eigenen Bestand auch Leihgaben des Vonderau Museums Fulda, wie z.B. das Schwert vom Habelberg oder Fragmente eines keltischen Glasarmringes.

Einige Exemplare werden erstmals öffentlich gezeigt. Fachkundige Experten waren vor Ort und konnten Informationen zu Ausgrabungen und ausgestellten Funden geben.

Die Ausstellung wurde dem großartigen Wirken von Christian Aschenbrenner gewidmet.

Die Sammlung ist bis zum 31.07.2014 zu sehen.

 

 
"So rechnen Zuse-Computer und die heutigen auch"
Freitag, 2. Mai 2014

"So rechnen Zuse-Computer - und die heutigen auch."

Prof. Dr. Timm Grams (www.mathehilft.de) bietet im Konrad-Zuse-Museum Hünfeld immer wieder Sonderveranstaltungen an.

Am Sonntag, 11. Mai 2014  von 15 Uhr bis 16.30 Uhr, findet wieder einmal eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Timm Grams statt.

Thema: "So rechnen Zuse-Computer – und die heutigen auch." 

Zu dieser Veranstaltung ist jeder willkommen, der an diesem Thema interessiert ist.   

 

 

 
"Neuer" Rechner Z11 im Museum
Samstag, 15. März 2014

Das Konrad-Zuse-Museum ist um ein kostbares Exponat reicher geworden. Von der Kontaktaufnahme bis zur offiziellen Übergabe und Inbetriebnahme am 13.03.2014 verging fast ein ganzes Jahr. Prof. Horst Zuse erfuhr auf seinen zahlreichen Vortragsreisen davon, dass in dem Vermessungstechnischen Museum Dortmund ein Zuse-Rechner aus dem Jahr 1955 steht. Weil das Gerät nicht unbedingt zu den vermessungstechnischen Exponaten gehört, vielmehr ein Hilfsgerät zur Berechnung der sehr umfangreichen Rechenoperationen in der Landvermessung war, entschied sich der verantwortliche Förderkreis, den Rechner  abzugeben. In Dortmund war die Anlage in einem ehemaligen Bunker untergebracht und konnte aus Platzgründen nicht in die allgemeinen Führungen eingebunden werden. Da das Konrad-Zuse-Museum Hünfeld bereits eine weltweit größte Sammlung von Zuse-Rechnern und -Geräten besitzt,  kann der "neue" Rechner Z11 hier einem größerem Publikum präsentiert werden.

  http://www.zuse-museum-huenfeld.de/images//image001klein.jpg

 Foto: Förderkreis Vermessungstechnisches Museum Dortmund

Viele Helfer, überwiegend ehrenamtliche, waren erforderlich, um die fast eine Tonne wiegende Maschine in Dortmund fachmännisch zu zerlegen, mit einer Spedition zu transportieren und in Hünfeld wieder aufzubauen. Bei dem Zusammenbau und der Inbetriebnahme war technisches, handwerkliches Geschick und große Sorgfalt gefragt. Viele Kabel aus den 50er Jahren verloren durch die Bewegung ihre Isolation, Relais-Kontakte waren durch ungeschicktes anfassen verbogen und ausgelöste spezielle Sicherungen waren nicht vorhanden. Neben den vor Ort wirkenden Mitarbeitern des Museums war schnell bei allen bekannten "Zuseanern" (Mitglieder in der Konrad-Zuse-Gesellschaft) im ganzen Bundesgebiet großes Interesse an dieser technischen Herausforderung geweckt. Ehemalige Techniker und Konstrukteure von der damaligen Zuse KG sowie hilfsbereite Elektromeister und Elektrotechniker waren zur Stelle oder standen mit Rat und Tat, teilweise nur telefonisch, zur Verfügung.

Am 13.03.2014 war es dann so weit. Bei einer offiziellen Feier mit vielen Gästen wurde der Rechner Z11 (ein kompletter Arbeitsplatz) der Öffentlichkeit vorgestellt. 

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Fotos: Museum

Die stellv. Museumsleiterin  Dipl. Museologin Ute Schneider begrüßte die Gäste. Der Abteilungsleiter der Konrad-Zuse-Abteilung im Museum Dr. Wilhelm Mons, der neben Hans-Jürgen Lassek den Transport, den Ab- und Aufbau koordinierte, rekapitulierte den Ablauf der einzelnen Aktionen. Prof. Horst Zuse zeigte eine Präsentation von der Produktion der Zuse-Rechner und erklärte detailliert die einzelnen Bauteile und die Funktionsweise der Z11.

Danach wurde die Maschine in Betrieb genommen. Die Grundfunktion des Rechners lief an und die peripheren Geräte konnten codierte Lochstreifen drucken. Spezielle Rechenoperationen wurden noch nicht gestartet, weil bestimmte rotierende mechanische Bauteile noch nicht fertig instandgesetzt sind.

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 Bei den Grußworten durch den Bürgermeister der Stadt Hünfeld und Stiftungsvorstand Dr. Eberhard Fennel wurde die Arbeit im und um das Museum besonders hervorgehoben.

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Herr Ingo FrHr. v. Stillfried, Vorsitzender des Förderkreis Vermessungstechnisches Museum Dortmund war froh und dankbar, dass sein "Schätzchen" einen so besonders guten Platz bekommen hat.

 

 

 

 
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