Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte
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Öffnungszeiten

Dienstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag 15.00 Uhr - 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Öffnungszeiten Bahnmuseum

Sonntag 15.00 - 17.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

  

Tel: 06652/919884 - Kirchstr. 4-6, 36088 Hünfeld

 

 

 

"Neuer" Rechner Z11 im Museum
Samstag, 15. März 2014

Das Konrad-Zuse-Museum ist um ein kostbares Exponat reicher geworden. Von der Kontaktaufnahme bis zur offiziellen Übergabe und Inbetriebnahme am 13.03.2014 verging fast ein ganzes Jahr. Prof. Horst Zuse erfuhr auf seinen zahlreichen Vortragsreisen davon, dass in dem Vermessungstechnischen Museum Dortmund ein Zuse-Rechner aus dem Jahr 1955 steht. Weil das Gerät nicht unbedingt zu den vermessungstechnischen Exponaten gehört, vielmehr ein Hilfsgerät zur Berechnung der sehr umfangreichen Rechenoperationen in der Landvermessung war, entschied sich der verantwortliche Förderkreis, den Rechner  abzugeben. In Dortmund war die Anlage in einem ehemaligen Bunker untergebracht und konnte aus Platzgründen nicht in die allgemeinen Führungen eingebunden werden. Da das Konrad-Zuse-Museum Hünfeld bereits eine weltweit größte Sammlung von Zuse-Rechnern und -Geräten besitzt,  kann der "neue" Rechner Z11 hier einem größerem Publikum präsentiert werden.

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 Foto: Förderkreis Vermessungstechnisches Museum Dortmund

Viele Helfer, überwiegend ehrenamtliche, waren erforderlich, um die fast eine Tonne wiegende Maschine in Dortmund fachmännisch zu zerlegen, mit einer Spedition zu transportieren und in Hünfeld wieder aufzubauen. Bei dem Zusammenbau und der Inbetriebnahme war technisches, handwerkliches Geschick und große Sorgfalt gefragt. Viele Kabel aus den 50er Jahren verloren durch die Bewegung ihre Isolation, Relais-Kontakte waren durch ungeschicktes anfassen verbogen und ausgelöste spezielle Sicherungen waren nicht vorhanden. Neben den vor Ort wirkenden Mitarbeitern des Museums war schnell bei allen bekannten "Zuseanern" (Mitglieder in der Konrad-Zuse-Gesellschaft) im ganzen Bundesgebiet großes Interesse an dieser technischen Herausforderung geweckt. Ehemalige Techniker und Konstrukteure von der damaligen Zuse KG sowie hilfsbereite Elektromeister und Elektrotechniker waren zur Stelle oder standen mit Rat und Tat, teilweise nur telefonisch, zur Verfügung.

Am 13.03.2014 war es dann so weit. Bei einer offiziellen Feier mit vielen Gästen wurde der Rechner Z11 (ein kompletter Arbeitsplatz) der Öffentlichkeit vorgestellt. 

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Fotos: Museum

Die stellv. Museumsleiterin  Dipl. Museologin Ute Schneider begrüßte die Gäste. Der Abteilungsleiter der Konrad-Zuse-Abteilung im Museum Dr. Wilhelm Mons, der neben Hans-Jürgen Lassek den Transport, den Ab- und Aufbau koordinierte, rekapitulierte den Ablauf der einzelnen Aktionen. Prof. Horst Zuse zeigte eine Präsentation von der Produktion der Zuse-Rechner und erklärte detailliert die einzelnen Bauteile und die Funktionsweise der Z11.

Danach wurde die Maschine in Betrieb genommen. Die Grundfunktion des Rechners lief an und die peripheren Geräte konnten codierte Lochstreifen drucken. Spezielle Rechenoperationen wurden noch nicht gestartet, weil bestimmte rotierende mechanische Bauteile noch nicht fertig instandgesetzt sind.

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 Bei den Grußworten durch den Bürgermeister der Stadt Hünfeld und Stiftungsvorstand Dr. Eberhard Fennel wurde die Arbeit im und um das Museum besonders hervorgehoben.

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Herr Ingo FrHr. v. Stillfried, Vorsitzender des Förderkreis Vermessungstechnisches Museum Dortmund war froh und dankbar, dass sein "Schätzchen" einen so besonders guten Platz bekommen hat.

 

 

 

 
Sonderausstellung
Montag, 6. Januar 2014
Das Konrad-Zuse-Museum Hünfeld mit Stadt- und Kreisgeschichte eröffnete

am Sonntag, 01. Dezember 2013, eine Sonderausstellung.
 
Die Ausstellung

„Lagertheater – Masken und Handpuppen aus dem STALAG Ziegenhain“

ist eine Leihgabe der Gedenkstätte und Museum Trutzhain. Französische Kriegesgefangene haben diese Gegenstände während ihrer Zeit der Gefangenschaft gefertigt. Die an Theaterkulissen angelehnte Präsentation der Exponate gibt einen Hinweis auf den Einsatz der Puppen und Masken. Ergänzende Texte benennen die damals gespielten Stücke und zeigen, welche Bedeutung der „Häftlingskultur“ als „Überlebens-Mittel“ zukam, um den Alltag hinter Stacheldraht zu bewältigen.
Zwischen Hünfeld und dem Stalag IX A Ziegenhain bestand und besteht eine Verbindung: Französische Gefangene waren in Stalag IX A registriert und wurden von dort aus zu Arbeitseinsätzen nach Hünfeld abkommandiert.

Die Freundschaft zwischen Hünfelder Bürgern und den ehemaligen französischen Kriegsgefangenen, die in Hünfeld stationiert waren, wird seit über 50 Jahren mit gegenseitigen Besuchen gepflegt. Gefördert wird diese lange Bindung durch die Rita-und-Bernard-Kohlmann-Stiftung. Eine Dauerausstellung im Museum zeigt die Entwicklung dieser Begegnungen.

Die Ausstellung ist bis Mitte April 2014 zu sehen.

 

 

 

 
Nachruf
Sonntag, 6. Oktober 2013

Nachruf

 Die Stiftung Konrad-Zuse-Museum Hünfeld mit Stadt- und Kreisgeschichte trauert um Herrn


Christian Aschenbrenner

 verstorben am 14. September 2013 im 67. Lebensjahr.

Er arbeitete über 35 Jahre ehrenamtlich im Museum und  war entscheidend am Wiederaufbau des Museums beteiligt. Seit 1982  leitete er die Abteilung Geologie/Vor- und Frühgeschichte.

Die Abteilung wurde unter seiner Federführung zu einem wichtigen Aushängeschild für die Stadt Hünfeld und den Landkreis Fulda, mit überregionaler Bekanntheit. Neben der Gestaltung der Ausstellungsräume im Museum hat er wesentliche Arbeiten bei der Errichtung des Keltendorfes in Hünfeld-Mackenzell geleistet. Er war Autor umfangreicher dokumentarischer Schriften zu archäologischen Ausgrabungen in der Region. Für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat er sich hohe Anerkennung erworben und für seine beträchtlichen Verdienste um die Stadt Hünfeld wurde ihm am 16.11.2011 der Kulturpreis der Stadt Hünfeld verliehen.

 In Dankbarkeit für sein Wirken werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Stiftung Konrad-Zuse-Museum Hünfeld

mit Stadt- und Kreisgeschichte

 

 

 

 

 

 

 

Bernd Woide

Dr. Eberhard Fennel

Rigobert Guthmüller

Vorsitzender

stellv. Vorsitzender

Vorsitzender

Stiftungsvorstand

Stiftungsvorstand

Stiftungsbeirat

und Landrat

und Bürgermeister

und Museumsleiter

 

 

 

 

 

 

 

 
Bahnmuseum in Aussenstelle Eröffnet
Montag, 12. August 2013
„Das Konrad-Zuse-Museum mit Stadt-und Kreisgeschichte
hat eine neue Aussenstelle, das Bahnmuseum“ 

Die Entwicklung der Museums im alten Wasserturm der Bahn:

Nach dem Verkauf durch die Bahn an Privat erwarb die Stadt Hünfeld das Objekt 2005. Im Jahr 2008 fingen die Planungen für die Einrichtung eines Museums im Wasserturm an.

 

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Im Rahmen des Projektes Stadtumbau Hessen der Stadt Hünfeld wurde das Gebäude saniert und der Zugang barrierefrei hergerichtet. Gleichzeitig begannen die Verantwortlichen im Konrad-Zuse-Museum damit, die museale Nutzung zu planen. Mit Unterstützung des Hessischen Museumsverbandes konnte ein professionelles Konzept von Museumsgestalter Eckart Büxel eingekauft werden. Auf dieser Basis entwickelten sich der geistige Inhalt und die Struktur der Ausstellung.

Während der Umbaumaßnahmen am Bahnhof konnten sehr anschauliche Groß-Exponate wie eine Weiche, ein Bahnsteigdach (mit Uhr und Lautsprecher) sowie die dazu gehörigen Bahnsteigplatten, Signalanlagen und Schienen- bzw. Schwellenteile übernommen werden.

Die vorher gesammelten umfangreichen Bahnexponate wurden entsprechend der Planung in verschiedene Gewerke der Bahn untergebracht. Eine Eisenbahnschiene –als Zeitschiene- zeigt die Entwicklung der Bahngeschichte Hünfelds von 1866 bis in die Neuzeit. Abgerundet wird die Ausstellung mit diversen optischen Highlights auf Monitoren.

Die Restaurierung der großen und kleinen Exponate, deren Anordnung in der Ausstellung und das Herrichten der Plätze dafür wurden in vielen
Stunden, ausschließlich im Ehrenamt, erledigt. Dabei konnte auf das Fachwissen von freundlichen Eisenbahnern zurückgegriffen werden, ohne die kein qualitativer Inhalt gewährleistet wäre. Insgesamt dauerte die intensive Phase  der Vorbereitung und Durchführung der Einrichtung über ein Jahr.

 

Feierliche Eröffnung 

Am 11.08.2013 wurde das Bahnmuseum vor über 80 geladenen Gästen offiziell eröffnet. Der turnusmäßige Vorsitzende des Stiftungsvorstands ist in diesem Jahr der Landkreis. In Vertretung für den Landrat übernahm der 1. Beigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld diese Aufgabe. Im Beisein von Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel übergab der Architekt für die nichtmusealen Maßnahmen Stefan Eckart den symbolischen Schlüssel an den Museumleiter Rigobert Guthmüller.

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 Von links nach rechts: Architekt Stefan Eckart, Rigobert Guthmüller, Dr. Heiko Wingenfeld, Dr. Eberhard Fennel

Der Schlüssel passt

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 Von links nach rechts: Architekt Stefan Eckart, Geschäftsführer Karl Sauerbier, Dr. Heiko Wingenfeld, Rigobert Guthmüller

Der Ausstellungsraum

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und die Aussenanlage

  

Die Gäste

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   Die ersten Besucher 

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 Von links nach rechts: Museumsmitarbeiter Klaus Ströber, Geschäftsführer Karl Sauerbier, Stadtverordnetenvorsteher Stefan Schwenk, Stellv. Museumsleiterin Ute Schneider, Architekt Stefan Eckart, Museumsleiter Rigobert Guthmüller, Dr. Heiko Wingenfeld, Dr. Eberhard Fennel

 

Die Ausstellung im Wasserturm ist eine Außenstelle des Konrad-Zuse-Museums Hünfeld mit Stadt- und Kreisgeschichte und befindet sich in der Gartenstraße 5 in Hünfeld.

Sie kann ab dem 17.08.2013 an Samstagen und Sonntagen zwischen 15.00 und 17.00 Uhr sowie nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden.

 Tel.: 06652 919884, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , www.zuse-museum-huenfeld.de

 

 

 

 

 

 
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